
Projekte
Mit unseren kleinen und großen Projekten stärken wir unsere lebendige Nachbarschaft, gestalten ein gutes Lebensumfeld für Jung und Alt und pflegen unser Dorfbild.
Anregungen und Vorschläge nehmen wir gerne auf - und Unterstützung aller Art ist jederzeit willkommen!

Was wir tun
Es gibt seit der Gründung eine Vielzahl kleiner und großer Aktivitäten, die der Pflege und der Verschönerung des Dorfbildes dienen, aber auch unsere Dorfgemeinschaft lebendig erhalten. Bei unseren regelmäßigen Treffen besprechen wir alles, was unser Dorfleben betrifft, diskutieren Vorschläge und planen die nächsten Vorhaben. Auch ein Sportangebot und die Vermietung des Dorfgemeinschaftssaals werden organisiert.Wir freuen uns, dass wir stetig wachsen. Seit 2024 gibt es Familienmitgliedschaften, und auch die jungen und jüngsten Dörfler finden Gehör bei uns.
Das bisher größte Vorhaben war die Errichtung unseres barrierefreien Dorfgemeinschaftshauses in den Jahren 2016 und 2017. Zuletzt prägte das Dorfbild besonders die Einrichtung des Mehrgenerationenplatz mit Fitness-Parcours und Kletterspielplatz - eine Initiative unseres Vereins, die großzügig von der Stadtstiftung Baruth gefördert wurde. Im Sonderwettbewerb "Förderung des bürgerschaftlichen Engagements" des Landkreises Teltow-Fläming wurde der Platz mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Das DGH mit dem Feuerwehrhaus und dem Glockenturm am alten Dorfanger wird so immer mehr zum Treffpunkt aller Bewohnerinnen und Bewohner und der Gäste unseres Dorfes.
Zu unseren wohl anspruchsvollsten Aufgaben gehört die Recherche und Aufarbeitung der Geschichte unseres Dorfes und die Niederschrift unserer Ortschronik. Eine Kurzfassung mit interessanten Details, die bereits in einer Ausgabe des "Baruther Stadtblatts" veröffentlicht wurde, finden Sie hier:




Unser Mehrgenerationen-platz:
Barrierefrei und für alle Altersgruppen
Der im November 2023 eröffnete Mehrgenerationenplatz wird von Bewohnerinnen und Bewohnern des Dorfes und vielen Besucherinnen und Besuchern sehr gut angenommen - das freut uns sehr!
Wir werden den Platz in diesem Jahr noch besser zugänglich machen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.
Wir erweitern auch die Aktivitätsmöglichkeiten:
ein Außentrampolin - auch für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer geeignet - wird den Spielplatz ergänzen.
Der Aufenthalt wird bequemer: eine überdachte Sitzgruppe lädt zum Picknick, Kaffeeklatsch und Ausspannen ein.

Dornswalde zeigt Herz: Hilfe im Notfall
Seit September 2023 steht unserem Dorf ein vollautomatischer AED (Automatisierter externer Defibrillator), auch „Defi“ genannt, zur Verfügung.
Die Dorfgemeinschaft Dornswalde e.V. konnte dank Fördermitteln des Landesamts für Soziales und Versorgung sowie Geldspenden der Einwohner von Dornswalde dieses bei Notfällen sehr nützliche medizinisches Gerät bereitstellen. Die Initiative dafür kam von den Kameraden der Ortsfeuerwehr Dornswalde, insbesondere von Marco Barz. Als ausgebildeter Rettungsassistent weiß er um die Notwendigkeit schneller Hilfe bei plötzlichen Herz-Kreislaufstillständen. Ihm haben wir bei der Inbetriebnahme des Defis „über die Schulter geschaut“ und ein paar Fragen gestellt:
In welchen Fällen können wir dieses Gerät denn einsetzen?
Grundsätzlich ist es nicht verkehrt, den Defibrillator bei allen potentiell lebensbedrohlichen Situationen zu benutzen, vorrangig bei unklarer Bewusstlosigkeit, sowie bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand. Dann atmet die betroffene Person nicht mehr und hat auch keinen Puls. Das ist auch der Haupteinsatzbereich des Defis.
Kann denn jeder damit umgehen oder benötigt man dafür eine Ausbildung?
Niemand sollte sich scheuen, jeder Ersthelfer kann das Gerät einsetzen. Im privaten Umfeld ist eine Schulung nicht vorgeschrieben – trotzdem ist es hilfreich, sich mit dem Gerät im Vorfeld vertraut zu machen. Am 24.9. und am 10.11. gibt es jeweils um 19.00 Uhr dazu eine Schulung im DGH. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger aus Baruth.
Doch auch ohne Schulung ist die Anwendung denkbar einfach. Sobald das Gerät geöffnet wird, startet es selbstständig und führt den Anwender per deutlicher und lauter Sprachanweisung durch den Prozess. Der wichtigste Schritt ist, die Klebeelektroden des Geräts mit dem Patienten zu verbinden. Sie sind bebildert, um die empfohlene Position schnell zu finden. Dann läuft der Prozess vollkommen automatisiert. Wird eine Anweisung nicht befolgt, werden die Aufforderungen laut und deutlich wiederholt. Im Normalbetrieb muss der Anwender keine weiteren Knöpfe drücken. Das Gerät entscheidet selbst über die notwendige Therapie und gibt auch den lebensrettenden Stromimpuls – nach vorherigem Hinweis – selbstständig ab.
Je früher ein Defibrillator bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zum Einsatz kommt, desto größer ist die Überlebenschance des Patienten. Wenn man sich nicht sicher ist, ob das Gerät benötigt wird, würde ich es trotzdem immer holen lassen. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig!
Der Defi muss für alle schnell und frei zugänglich sein. Gibt es keine Bedenken wegen Vandalismus oder gar Diebstahls des teuren Geräts?
Wichtig ist: Der Defi befindet sich in einem alarmgesicherten Wandkasten, der fest mit der Hauswand verbunden ist. Sobald der Kasten geöffnet wird, gibt es einen sehr schrillen Alarmton, damit möglichst schnell qualifizierte Hilfe zum Notfallort kommen kann. Niemand bleibt also lange alleine mit dem Notfallpatienten! Diebstahl ist sinnlos, denn das Gerät ist registriert und der notwendige Batterie- und Elektrodentausch daher nicht möglich. Das Gerät lassen sich also nicht weiterveräußern. Wir haben aber noch zusätzliche Sicherungen eingerichtet, um bei einer Entnahme des Gerätes entsprechend große Aufmerksamkeit im Ort zu erzeugen.
Vielen Dank an Marco Barz und an alle Spenderinnen und Spender!
Wir hoffen sehr, dass dieses Gerät gar nicht erst zum Einsatz kommt.


Blühwiese
Die freie Fläche am Mahnmal und der Bushaltestelle haben wir in eine Blühwiese umgewandelt.
Wir bringen so noch mehr Farbe und Blütenpracht in unser Dorf. Die Wiese stärkt zudem die Artenvielfalt. Manchmal werden Blühwiesen als Bienenweiden bezeichnet, die Pollen und der Nektar von Blühpflanzen sind jedoch nicht nur Nahrung für Honig- und Wildbienen, sondern auch für viele andere Insekten. Viele weitere Tiere, die gar nicht auf Blüten angewiesen sind, finden auf verschiedenste Art und Weisen Nahrung und Schutz in dieser Fläche.
Nachdem die Fläche von der Stadt Baruth vorbereitet wurde - herzlichen Dank für die Unterstützung! - wurde am 21. April 2023 die Fläche für die Aussaat präpariert und dann eine einheimische Blumenmischung ausgesät.
Nun erstrahlt die Blühwiese in voller Pracht. Die bunte Vielfalt der Wildblumen zieht zahlreiche Schmetterlinge, Bienen und andere Bestäuber an. Sie alle finden in dem von Peter Endruhn errichteten 5-Sterne-Insektenhotel eine passende Unterkunft!

August 2016 bis Juni 2017
Neubau Feuerwehr-Dorfgemeinschaftshaus
Unser bisher umfangreichstes Vorhaben: Die Unterstützung der Bauarbeiten durch Eigenleistung der Vereinsmitglieder und der Feuerwehrkameraden
für unseren neuen Mittelpunkt des Dorflebens.




Umsetzung des Glockenturms
Seit dem Umzug der Freiwilligen Feuerwehr in unser neues Gebäude stand der alte Glockenturm noch am alten Spritzenhaus. Nachdem im August das Fundament für den Glockenturm errichtet wurde, erfolgte am 25. September 2023 die Umsetzung.
Danach hatte unser Dachdeckermeister Gaston Welz dankenswerterweise die Eindeckung übernommen, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr haben das Holzgerüst gründlich geschliffen.
Der Turm mit seiner massiven Glocke kommt nun vor dem Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus wieder zur Geltung und prägt das Dorfbild. Eine erste Besichtigung erfolgte bei unserem Herbstfest am 30. September.
Wir danken der Stadt Baruth, die den Bau des neuen Fundaments ermöglicht hat, Gaston Welz für die Dacheindeckung, der Freiwilligen Feuerwehr für das Schleifen und allen weiteren Helferinnen und Helfern!




November 2017
Sanierung Mahnmal
Wir konnten eine grundhafte Sanierung des verwitterten Mahnmals für die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs durchführen.
Die Sanierung wurde möglich durch Spenden der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, der Stadtstiftung Baruth/Mark, des Steinmetzmeisters Andreas Knurbien und den Einwohnerinnen und Einwohnern von Dornswalde.
Allen, die gespendet und geholfen haben, möchten wir an dieser Stelle herzlich danken!



